Oriana Fallaci:
Glühender Aufruf gegen die Islamisierung Europas und für die Vernunft!
Von Felix Struening
Zwei Jahre nach ihrem Buch „Die Wut und der Stolz“ legt Oriana Fallaci nach. Auch das jetzige Werk hat nur ein Thema: Eurabien – ein arabisches Europa – zu verhindern. Die Autorin legt aber nicht etwa einen kleineren Gang ein, nein sie schießt weiterhin mit Argumenten wie mit einem Maschinengewehr. Nur beruft sie sich nicht mehr auf ihre Gefühle, sondern auf ihre Vernunft.
Die Islamisierung Europas
In einem kurzen geschichtlichen Abriss zeigt die Autorin auf, dass Muslime eigentlich seit der Gründung des Islam versuchen, Europa zu erobern. Nur mit vereinten Kräften nahezu aller christlichen Armeen gelang es, bei Wien die entscheidende Schlacht zu gewinnen und die Muslime zurück zu drängen. Heute haben sie sich eine andere Taktik angeeignet: Sie überschwemmen Europa mit Flüchtlingen. Und während immer mehr in den Westen ziehen, liegt auch noch ihre Geburtenrate um vieles höher, als die der Europäer. Sie nennen das die Politik der Bäuche – in wenigen Jahren werden sie einfach mehr sein, als die Nicht-Muslime.
Fatale Folgen feiger Politik
Es begann spätestens 1973, als die Erdöl fördernden Länder ein Ölembargo gegen die damalige EWG (heutige EU) verhängten und so die europäischen Staaten innerhalb weniger Tage nicht nur zu höheren Ölpreisen zwangen, sondern auch zu einem Abkommen durch die Parlamentarische Vereinigung für Europäisch-Arabische Zusammenarbeit: „Neben dem unveräußerlichen Recht, ihre Religion auszuüben und enge Beziehungen zu ihren Herkunftsländern zu pflegen, werden die Immigranten das Recht haben, ihre Kultur nach Europa zu exportieren. Beziehungsweise sie zu propagieren und zu verbreiten.“ Der Grundstein für die Islamisierung des modernen Europas war gelegt.
Koran, Scharia und Menschenrechte
Dieses Recht bleibt jedoch auf die Muslime beschränkt. Denn sich zu integrieren verbietet der Koran. Nicht genug, die UNO kapitulierte ebenso und verfasste, weil keiner der muslimischen Staaten die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte unterschrieb, eine Erklärung der Menschenrechte im Islam. Darin steht, dass sie nicht widersprüchlich zur Scharia sein dürfen. Oriana Fallaci zeigt noch viele grausame Beispiele auf, wie die islamischen Un-Sitten in Europa akzeptiert werden, man nenne nur die grausame Verstümmelung von kleinen Mädchen, bei der die Klitoris und die kleinen Schamlippen entfernt werden, damit auch jeder Spaß am späteren Geschlechtsverkehr verhindert wird. Dabei liegt das größte Problem darin, dass die meisten Europäer die unter uns lebenden Muslime fälschlicherweise für harmlos halten. „Sich in der Illusion zu wiegen, es gebe einen guten und einen bösen Islam, also nicht zu verstehen, dass es nur einen Islam gibt und basta, dass der ganze Islam ein Teich ist und dass wir, wenn wir so weitermachen, zuletzt in diesem Teich ertrinken, ist wider die Vernunft.“
Italienische Prägung und fehlende Quellen
Das Buch hat einen großen Schwachpunkt: Die Autorin zitiert viel und berichtet von konkreten Beispielen, ohne ein einziges Mal eine Quelle zu nennen. Nicht einmal ein Literaturverzeichnis, geschweige denn eine Quellenverzeichnis runden das Buch ab. Somit geht der wissenschaftliche Anspruch leider verloren. Außerdem bezieht sie sich stark auf italienische Politik und Politiker, oft sind Details für den Nicht-Italiener unverständlich.
Ein enorm wichtiges Buch
Dennoch ist und bleibt dieses Buch ein enorm wichtiges Pamphlet gegen die Islamisierung Europas. Gerade durch die provokante Formulierungsweise werden hoffentlich viele aufgeweckt. Schließlich geht es nur darum, seine Vernunft wieder zu erwecken und die drohende Gefahr abzuwenden.
(Rezensiert am: 2004-12-01)
Oriana Fallaci: Die Kraft der Vernunft. , List Verlag, 2004, ISBN-13: 9783471775646, 19.95 €
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